Alles ist möglich

Alles ist möglich

Treffen Sie einige der früheren Schlossbewohner
 

 

Gustav Wasa
Schwedischer König, der zu Beginn des 16. Jahrhunderts lebte und unter anderem dafür bekannt ist, dass er sehr weit auf Skiern unterwegs war, Süßigkeiten geliebt hat, weshalb er verrottete Zähne besaß, und die erbliche Thronfolge eingeführt hat – und zwar genau hier auf Schloss Örebro. Unser heutiger Gustav, dem Sie möglicherweise begegnen, läuft gerne Ski, scheint aber missverstanden zu haben, dass nicht das ganze Jahr hindurch Schnee liegt. Aber trotz des trockenen Untergrunds versucht er sich hin und wieder auf Skiern. Um seine Zähne kümmert er sich viel besser als der echte Gustav Wasa und er ist zum Glück auch etwas freundlicher.

 

 

 

 

Königin Margareta Leijonhufvud
Gustav Wasas zweite Ehefrau, die bereits mit 35 Jahren starb, nur zehn Monate, nachdem sie ihr zehntes Kind geboren hatte. Sie stammte aus Lillkyrka in der Provinz Närke und von ihr hängt ein Porträt im Reichssaal. Unsere Margareta ist sicher etwas präsenter, als es die Königin je war. Als Frau sollte man in jener Zeit möglichst kaum wahrnehmbar sein – damit dürfte die heutige Margareta-Version aber sicher ihre Schwierigkeiten haben. Zu jener Zeit hat die historische Margareta ihren Einfluss auf Gustav Wasa mit Samthandschuhen geltend gemacht. Unsere Margareta hat den Stil geändert und lenkt Gustav stattdessen mit eiserner Hand.

 

 

 

 

König Karl XIV. Johan (Jean Baptiste Bernadotte)
Geboren in der Stadt Pau in Frankreich, wurde er im Alter von 47 Jahren zum schwedischen Kronprinzen gewählt, um später König zu werden. Der damalige König Karl XIII. adoptierte Bernadotte, nachdem dieser 1810 vom schwedischen Reichstag in Örebro zum zukünftigen Thronfolger gemacht wurde. In diesem Jahr ist es 200 Jahre her, dass er den Thron bestieg und die Königsfamilie, die es heute in Schweden gibt, die Regentschaft antrat. Die Bernadotte-Figur, der Sie heute auf dem Schloss eventuell begegnen, spricht sehr viel besser Schwedisch (der richtige König hatte es nie so recht gelernt), aber immer noch gebrochen. Er färbt sein Haar nicht in gleicher Weise, wie Bernadotte es getan hat, ist aber genauso eitel und eingebildet.